Cloud-Dokumentenmanagementsystem für die Gemeinde Vaterstetten

Gemeinde VaterstettenDeutschlandOffen
11. November 2026 um 10:00 Uhr MEZ (UTC+01:00)
09:00 · UTC
Auftragswert
In der Bekanntmachung nicht angegeben
Vertragslaufzeit
60 Monate.
Veröffentlicht
6. Oktober 2026

TED publication 692350-2026

Überblick

Die Gemeinde Vaterstetten beschafft ein cloudbasiertes Dokumentenmanagementsystem mit elektronischer Akte. Der Auftrag umfasst SaaS-Bereitstellung, Konfiguration und Anpassung, Datenmigration, Schulung und Dokumentation, Abnahme der Einführung sowie laufenden Betrieb, Pflege, Support und Service. Die Laufzeit beträgt 60 Monate. Angebotsfrist ist der 11. November 2026 um 10:00 Uhr MEZ (UTC+01:00). Zu den Eignungsanforderungen gehören drei vergleichbare DMS-Referenzen, festgelegte Haftpflichtdeckung und Sicherheitsnachweise für das Rechenzentrum.

Informationen aus der öffentlichen Bekanntmachung

Was der Auftraggeber benötigt

Einführung und Betrieb eines cloudbasierten DMS mit elektronischer Aktenführung in der Gemeindeverwaltung.

  • Mindestens drei vergleichbare Referenzen für DMS- oder E-Aktenlösungen aus den letzten drei Jahren; je Projekt mindestens 150 Nutzer sowie SaaS-/Cloud-Bereitstellung, Datenmigration und Schulung.
  • Während der gesamten Laufzeit Berufshaftpflichtversicherung: mindestens 500.000 EUR je Personenschaden, 1 Mio. EUR je Sachschaden und 1 Mio. EUR je Vermögensschaden; alternativ verbindliche Zusage, den Versicherungsschutz bis zum Zuschlag abzuschließen.
  • Beschreibung der verfügbaren Rechenzentrumsinfrastruktur sowie gültiges BSI-C5-Testat, ISO/IEC-27001-Zertifizierung oder gleichwertiger Nachweis zur Informationssicherheit.
  • Berufs- oder Handelsregistereintragung angeben oder die erlaubte Berufsausübung anderweitig nachweisen.

Lose

Beschaffung eines Dokumentenmanagementsystems (DMS)

Details

Auftraggeber
Gemeinde Vaterstetten
Land
Deutschland
Verfahren
open
Klassifizierung
Dokumentenmanagementsoftware · CPV 48311100 · CPV 72268000
Bekanntmachungsreferenz
ocds-mnwr74-01a7298d-31cd-4cd7-ab2c-221b4d8cdc85 · TED 692350-2026; OCDS-Bekanntmachung ocds-mnwr74-01a7298d-31cd-4cd7-ab2c-221b4d8cdc85
System
Cloudbasiertes DMS mit elektronischer Akte
Leistungen
SaaS, Konfiguration, Anpassung, Datenmigration, Schulung, Dokumentation und laufender Support
Laufzeit
60 Monate
Eignung
Drei vergleichbare DMS-Referenzen mit mindestens 150 Nutzern sowie SaaS/Cloud, Migration und Schulung; Versicherungs- und Rechenzentrumssicherheitsnachweise
Angebotsfrist
11. November 2026 um 10:00 Uhr MEZ (UTC+01:00)

Was in den Vergabeunterlagen zu prüfen ist

  • Die ausgewählten Bekanntmachungsfelder nennen keinen geschätzten Auftragswert und keine detaillierten Zuschlagskriterien. Vergabeunterlagen wurden nicht abgerufen.
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Originalbekanntmachung

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Beschaffung eines Dokumentenmanagementsystems (DMS)

Beschaffung eines Dokumentenmanagementsystems (DMS) Gegenstand der Leistung sind die cloud-basierte Überlassung (Software-as-a-Service, SaaS) des DMS, dessen Bereitstellung, Konfiguration und Anpassung, die Migration vorhandener Daten, Schulung und Dokumentation, die förmliche Abnahme der einmaligen Einführungsleistungen sowie der laufende Betrieb einschließlich Pflege, Support und Service. Auftraggeberin ist die Gemeinde Vaterstetten im Landkreis Ebersberg im Regierungsbezirk Oberbayern (https://vaterstetten.de). Mit über 25.000 Einwohnern ist Vaterstetten die zweitgrößte Gemeinde in Bayern, die weder Stadt noch Markt ist. Aufgrund der Einwohnerzahl zählt sie seit 2001 zu den sogenannten leistungsfähigen kreisangehörigen Gemeinden. Sie übernimmt daher Aufgaben des Landkreises wie etwa bei der Bearbeitung von Baugenehmigungen als Untere Bauaufsichtsbehörde, beim Denkmalschutz als Untere Denkmalschutzbehörde sowie bei der Abfallentsorgung auf dem Gemeindegebiet. Die Gemeindeverwaltung hat zusammen mit Baubetriebs- und Wertstoffhöfen sowie schulischen Liegenschaften eine Personalstärke von etwa 200 Beschäftigten. Die Verwaltung führt ihr Schriftgut teils papiergebunden, großteils aber in dateibasierten Ablagen (Netzlaufwerken) und in den jeweiligen Fachverfahren. Der Bayerische Einheitsaktenplan wird derzeit nur teilweise befolgt. Der jährliche Dokumentenzuwachs beträgt durchschnittlich etwa 15 %. Geplant ist die Einführung eines einheitlichen, medienbruchfreien Dokumentenmanagementsystems (DMS) mit elektronischer Akte (E-Akte) für die verwaltungsweite Vorgangsbearbeitung. Gegenstand der Leistung sind die cloud-basierte Überlassung (Software-as-a-Service, SaaS) des DMS, dessen Bereitstellung, Konfiguration und Anpassung, die Migration vorhandener Daten, Schulung und Dokumentation, die förmliche Abnahme der einmaligen Einführungsleistungen sowie der laufende Betrieb einschließlich Pflege, Support und Service. Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bieter mindestens drei Referenzen über wesentliche Leistungen anzugeben, die in den letzten höchstens drei Jahren (gerechnet ab dem Ende der Angebotsfrist) erbracht wurden oder noch erbracht werden. Die Referenzen müssen mit dem Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung nach Art, Inhalt, Umfang und Komplexität vergleichbar sein. Gegenstand der Ausschreibung ist die Einführung und der Betrieb eines cloud-basierten Dokumentenmanagementsystems (DMS) mit elektronischer Aktenführung für eine öffentliche Verwaltung. Als vergleichbar gelten insbesondere Projekte zur Einführung oder zum Betrieb eines DMS bzw. einer E-Akte-Lösung bei Behörden, Kommunen oder vergleichbaren öffentlichen oder privaten Einrichtungen mit mindestens 150 Anwenderinnen und Anwendern, sofern eine SaaS-/Cloud-Bereitstellung, Datenmigration und Schulung Bestandteil der Leistung waren. Mindestens drei Referenzen müssen diese Anforderungen erfüllen. Der Auftraggeber behält sich eine Überprüfung der Referenzen beim jeweiligen Vertragspartner/Ansprechpartner vor; unvollständige oder nicht nachvollziehbare Angaben können im Rahmen der Eignungsprüfung unberücksichtigt bleiben. Bei Referenzen aus einer Bietergemeinschaft ist ausschließlich der vom Bieter selbst erbrachte Leistungsanteil anzugeben. Sofern der Bieter Alleinauftragnehmer war, genügt die entsprechende Kennzeichnung. Der Bieter hat nachzuweisen, dass eine oder mehrere Haftpflichtversicherungen bestehen, die insgesamt alle Risiken abdecken, die im Zusammenhang mit der Erbringung der vertraglichen Leistungen (Bereitstellung, Implementierung, Betrieb und Pflege eines cloud-basierten Dokumentenmanagementsystems) entstehen können, und die während der gesamten Vertragslaufzeit aufrechterhalten werden. Die Versicherung(en) muss/müssen dabei folgende Mindestdeckungsbeträge aufweisen, die tarifmäßig in Deutschland versicherbar sind: • Personenschäden: mindestens 500.000 EUR je Schadensfall • Sachschäden: mindestens 1 Mio. EUR je Schadensfall • Vermögensschäden: mindestens 1.000.000 EUR (einschließlich Schäden durch Datenverlust, fehlerhafte Systemkonfiguration, Verletzung von Datenschutzvorschriften sowie Betriebsunterbrechung infolge eines IT-Sicherheitsvorfalls) je Schadensfall Die Deckungssumme ist je Versicherungsjahr auf das Doppelte der genannten Beträge maximiert. Alternativ kann der Bieter eine verbindliche Erklärung abgeben, dass er eine oder mehrere solcher Versicherungen spätestens zum Zeitpunkt der Zuschlagserteilung abschließen wird. Fehlt der Versicherungsnachweis oder die Erklärung, wird das Angebot ausgeschlossen. Fügen Sie ggf. entsprechende Nachweise bei. Die Nachweise dürfen nicht älter als sechs Monate sein. Bestätigungen in anderer als deutscher Sprache müssen in einer Übersetzung vorgelegt werden. Der Bewerber garantiert die Richtigkeit der Übersetzung. Der Bieter hat eine Beschreibung der für die Leistungserbringung verfügbaren technischen Ausrüstung (Rechenzentrumsinfrastruktur) vorzulegen. Zum Nachweis der Informationssicherheit des Rechenzentrumsbetriebs ist ein gültiges BSI-C5-Testat, eine Zertifizierung nach ISO/IEC 27001 oder ein gleichwertiger Nachweis einzureichen. Diese Erklärung ist von Einzelbietern, allen Mitgliedern einer Bietergemeinschaft und allen Unterauftragnehmern abzugeben. Der Bieter hat anzugeben, ob eine Eintragung in einem Berufs- und Handelsregister vorliegt oder ob er nicht zur Eintragung verpflichtet ist, aber auf andere Weise die erlaubte Berufsausübung nachweisen kann. Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, sind zur Bestätigung auf gesondertes Verlangen vorzulegen: Gewerbeanmeldung, Berufs-/Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer oder anderweitige sonstige Nachweise. Diese Erklärung ist von Einzelbietern, allen Mitgliedern einer Bietergemeinschaft und allen Unterauftragnehmern abzugeben. Der Bieter hat anzugeben, ob eine Eintragung in einem Berufs- und Handelsregister vorliegt oder ob er nicht zur Eintragung verpflichtet ist, aber auf andere Weise die erlaubte Berufsausübung nachweisen kann. Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, sind zur Bestätigung auf gesondertes Verlangen vorzulegen: Gewerbeanmeldung, Berufs-/Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer oder anderweitige sonstige Nachweise.

Offizielle Quelle: TED publication 692350-2026 ↗