Syntheseanlagen zur Herstellung radioaktiv markierter Arzneimittel
Angebotsfrist: 6. November 2026 um 12:00 Uhr (UTC+01:00).
11:00 · UTC
Auftragswert
In der Bekanntmachung nicht angegeben
Klassifizierung
Lieferungen
Veröffentlicht
6. Oktober 2026
TED (Tenders Electronic Daily)
Überblick
Das Universitätsklinikum Bonn beschafft drei Syntheseanlagen für radioaktiv markierte Arzneimittel: zwei Geräte in Modul A und ein Gerät in Modul B. Die automatisierten Systeme unterstützen nuklearmedizinische Diagnostik, Therapie und die Entwicklung von Radiopharmaka.
Informationen aus der öffentlichen Bekanntmachung
Fragen zur Ausschreibung
Was der Auftraggeber benötigt
Lieferung von drei automatisierten Syntheseanlagen für radioaktiv markierte Arzneimittel, mit zwei Geräten in Modul A und einem in Modul B. Die Bekanntmachung beschreibt den Einsatz für die routinemäßige nuklearmedizinische Herstellung und die Entwicklung neuer Radiopharmaka.
Lose
1 ·Syntheseanlagen zur Herstellung radioaktiv markierter Arzneimittel
Details
- Auftraggeber
- Universitätsklinikum Bonn AöR
- Land
Deutschland
- Verfahren
- open
- Klassifizierung
- Lieferungen · 33100000 — medizinische Geräte
- Bekanntmachungsreferenz
- 691615-2026
- Anlagen
- 3 Systeme: zwei in Modul A und eines in Modul B
- Zweck
- Automatisierte Herstellung radioaktiv markierter Arzneimittel für Diagnostik, Therapie und Entwicklung
- Referenzen
- Mindestens drei vergleichbare Projekte aus den letzten drei Jahren
- Umsatz
- Gesamtumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre wird verlangt
Was in den Vergabeunterlagen zu prüfen ist
- Die Bekanntmachung nennt weder einen Schätzwert noch ein Zuschlagsergebnis.
Originalbekanntmachung
Originalbeschreibung lesen
Syntheseanlagen zur Herstellung radioaktiv markierter Arzneimittel
Syntheseanlagen zur Herstellung radioaktiv markierter Arzneimittel
Beschaffung von drei Syntheseanlagen (hier Modul a) mit zwei Geräten und Modul b) mit einem Gerät) zur Herstellung radioaktiv markierter Arzeneimittel.
Syntheseanlagen zur Herstellung radioaktiv markierter Arzneimittel
Aktuell nimmt die Nuklearmedizin in Bonn national sowie international eine führende Position ein. Mit der grundlegenden Anpassung im vorhandenen Gebäudebestand kann ein optimaler Ablauf in Verknüpfung der bereits vorhandenen Funktionsbereiche erreicht werden. Das Nuklidlabor kann hierdurch die Versorgung mit modernsten radioaktiv markierten Substanzen für Diagnostik und Therapie von Patientinnen und Patienten dauerhaft sicherstellen. Das neue Heißlabor ermöglicht zudem die Entwicklung und den Einsatz neuer radioaktiver Arzneimittel für die Behandlung. Modul a) dient der automatisierten Herstellung radioaktiv markierter Arzneimittel für die nuklearmedizinische Diagnostik und Therapie. Die Anlage führt die einzelnen Herstellungsschritte in einem geschlossenen System selbstständig durch und trägt dadurch zu einer gleichbleibend hohen Herstellungsqualität sowie zum Schutz des Personals vor radioaktiver Strahlung bei. Die Anlage ermöglicht die reproduzierbare Herstellung etablierter Standardradiopharmaka und bildet einen zentralen Bestandteil der routinemäßigen Patientenversorgung sowie der Entwicklung neuer Anwendungen. Modul b) dient ebenfalls der automatisierten Herstellung radioaktiv markierter Arzneimittel. Für bestimmte, insbesondere komplexe radioaktiv markierte Arzneimittel ist zusätzlich eine chromatographische Aufreinigung erforderlich. Hierzu verfügt die Anlage über ein integriertes Aufreinigungssystem (semi-präparative HPLC), das den gewünschten radioaktiven Wirkstoff von Neben- und Ausgangsstoffen trennt. Dadurch kann das Arzneimittel in der für den späteren Einsatz erforderlichen Reinheit hergestellt werden. Die Kombination aus Herstellung und Aufreinigung in einem System ermöglicht einen sicheren und standardisierten Produktionsablauf. Der Umfang des Auftragsvolumens ist in den Vergabeunterlagen dargestellt.
Die Bieter/Bietergemeinschaften müssen eine Eigenerklärung, dass der Bieter/das Mitglied einer Bietergemeinschaft in das Berufsregister (Handelsregister oder Handwerksrolle) oder ein vergleichbares Register des Herkunftslandes eingetragen ist, vorlegen (Eigenerklärung, A04).
Von den Bietern/Bietergemeinschaften wird die Angabe der Gesamtumsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre gefordert (Eigenerklärung, A05).
Es sind mindestens 3 Referenzen aus den letzten 3 Jahren zu benennen, die eine dem hier ausgeschriebenen Auftrag vergleichbare Leistung zum Gegenstand hatten (Eigenerklärung, A06). Es sind dabei Angaben zu folgenden Punkten zu machen: - Auftraggeber des Referenzprojektes; - Bezeichnung und Inhalt des Referenzprojektes (Geräteart; Produkt etc.); - Beschreibung der ausgeführten Leistungen (Lieferung, Montage, Wartung etc.); - Ausführungszeitraum; - Auftragsvolumen; - Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Unterauftragnehmer).
Angabe der Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren beschäftigten (festangestellten) Mitarbeiter (Eigenerklärung, A06).
#Bekanntmachungs-ID: CXPNY5YDWRG#
Offizielle Quelle: TED (Tenders Electronic Daily) ↗
https://zephior.com/de/tenders/b3f4a7ad-9457-4c83-88a0-ca4906dba072/syntheseanlagen-zur-herstellung-radioaktiv-markierter-arzneimittel
https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/691615-2026
Quelle abgerufen: 2026-10-13T08:36:42.450023Z
https://ted.europa.eu/en/notice/-/detail/691615-2026
Quelle abgerufen: 2026-10-13T08:36:42.450023Z