IT-Hotline für First-Level-Support
TED / Tenders Electronic Daily
Überblick
Der Bundestag sucht Projektleitung und den Betrieb einer qualifizierten First-Level-IT-Hotline mit Front- und Backoffice für Abgeordnete, Beschäftigte, Verwaltung und teilweise Fraktionen, insgesamt für rund 10.000 IT-Arbeitsplätze. Die vierjährige Laufzeit ist vom 1. Februar 2027 bis zum 31. Januar 2031 geplant. Gefordert sind drei vergleichbare Referenzen mit festgelegten Mengen für First- und Second-Level-Support, mindestens fünf IT-Projektleiter und 25 Supportkräfte sowie mindestens 3,6 Millionen Euro jährlicher relevanter Umsatz. Qualität und Preis zählen jeweils 50 Prozent. Elektronische Einreichung auf Deutsch ist bis 28. Oktober 2026, 12:00 Uhr MEZ (11:00 UTC), zulässig.
Informationen aus der öffentlichen Bekanntmachung
Fragen zur Ausschreibung
Was der Auftraggeber benötigt
IT-Projektleitung und qualifizierter First-Level-Support über Front- und Backoffice für Abgeordnete und Beschäftigte des Bundestages, etwa 10.000 IT-Arbeitsplätze.
- Drei Referenzen mit den genannten Laufzeiten und Supportvolumen einreichen; mindestens fünf IT-Projektleiter und 25 Beschäftigte im First- und/oder Second-Level-Support nachweisen; relevanter Jahresumsatz mindestens 3,6 Millionen Euro. Mitarbeiterprofile und Qualifikationsnachweise vorlegen, elektronisch auf Deutsch einreichen und das Angebot 94 Tage aufrechterhalten.
Lose
LOT-0000 ·IT-Hotline (First-Level-Support)
Details
- Auftraggeber
- Deutscher Bundestag - Vergabereferat
- Land
Deutschland
- Verfahren
- open
- Klassifizierung
- IT-Unterstützungsleistungen · CPV 72000000
- Bekanntmachungsreferenz
- ocds-mnwr74-6c26ff60-7ab1-40eb-813e-ff6c27a0d50d
- Leistungsumfang
- Qualifizierte Front- und Backoffice-First-Level-Hotline und IT-Projektleitung für rund 10.000 Arbeitsplätze
- Laufzeit
- 1. Februar 2027 bis 31. Januar 2031
- Eignungsnachweise
- Drei passende Referenzen; mindestens fünf IT-Projektleiter und 25 Supportkräfte; relevanter Jahresumsatz mindestens 3,6 Millionen Euro
- Zuschlagsgewichtung
- Qualität 50 Prozent; Preis 50 Prozent
- Angebotsfrist
- 28. Oktober 2026, 12:00 Uhr MEZ (11:00 UTC)
Was in den Vergabeunterlagen zu prüfen ist
- Detaillierte Service-Level, Betriebszeiten, Arbeitsabläufe und die technische Umgebung stehen in den Vergabeunterlagen, die nicht gelesen wurden. Die Bekanntmachung nennt nur eine allgemeine Leistungsbeschreibung und circa 10.000 zu betreuende IT-Arbeitsplätze.
Originalbekanntmachung
Originalbeschreibung lesen
IT-Hotline (First-Level-Support)
Offizielle Quelle: TED / Tenders Electronic Daily ↗
Aktualisierungen
14. Oktober 2026 · Fassung 2
Vertragslaufzeit aktualisiert · Zusammenfassung und Analyse aktualisiert · Ausschreibungsangaben aktualisiert · Originalbekanntmachung aktualisiert · Frist aktualisiert · Quellenverweise aktualisiert
IT-Hotline (First-Level-Support)
661231-2026 - Wettbewerb Deutschland – IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung – IT-Hotline (First-Level-Support) OJ S 186/2026 25/09/2026 Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung Dienstleistungen 1. Beschaffer Offizielle Bezeichnung: Deutscher Bundestag - Vergabereferat Rechtsform des Erwerbers: Zentrale Regierungsbehörde Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung 2. Verfahren Titel: IT-Hotline (First-Level-Support) Beschreibung: Betrieb einer qualifizierten IT-Hotline für die Anwenderinnen und Anwender des Deutschen Bundestages (First-Level-Support) Verfahrensart: Offenes Verfahren Das Verfahren wird beschleunigt: nein Art des Auftrags: Dienstleistungen Haupteinstufung (CPV): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung Erfüllungsort: Deutschland Zusätzliche Informationen: Dieses Vergabeverfahren wird über die e-Vergabeplattform des Bundes durchgeführt. Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich auf der Plattform einsehbar und können kostenfrei ohne Registrierung heruntergeladen werden. Für Angebotserstellung und -abgabe sind die Vergabeunterlagen zu verwenden. Weitere Informationen zum Verfahren, zum Beispiel Änderungen der Vergabeunterlagen, Fristverlängerungen, Bieterfragen und Antworten, werden ausschließlich über die Plattform bereitgestellt und müssen dort abgerufen werden. Um diese Informationen zu erhalten und selbst Bieterfragen zu stellen, ist eine Registrierung erforderlich. Änderungen, Informationen und beantwortete Bieterfragen werden Vertragsbestandteil. Das elektronische Angebot muss bis zum Ende der Angebotsfrist übertragen sein; hierfür ist ebenfalls eine Registrierung erforderlich. Angebote in schriftlicher Form per Post oder in anderer Form sind nicht zugelassen. Bieterfragen werden grundsätzlich nur beantwortet, wenn sie bis eine Woche vor Ablauf der Angebotsfrist gestellt werden; die Beantwortung später eingehender Fragen liegt im Ermessen der Vergabestelle. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Bieters dürfen dem Angebot nicht beigefügt werden. Eigenerklärungen über die zur Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter: mindestens ein Mitarbeiter der Qualifikationsstufe 1 „IT-Projektleiter“ und mindestens fünf Mitarbeiter der Qualifikationsstufe 2 „IT-Mitarbeiter im First-Level-Support“. Kopien der Qualifikationsnachweise sind dem jeweiligen Profilvordruck beizufügen. Insgesamt sind mindestens sechs Profilvordrucke einzureichen, ein Profilvordruck der Qualifikationsstufe 1 und fünf Profilvordrucke der Qualifikationsstufe 2. Sofern eine Bietergemeinschaft beabsichtigt ist, ist die entsprechende Eigenerklärung vorzulegen; alle Mitglieder haben die genannten Unterlagen einzureichen. Die Mindestanforderungen können gemeinsam erfüllt werden. Sofern ein Unterauftragnehmer eingesetzt werden soll, ist dessen Eigenerklärung bei Angebotsabgabe vorzulegen. Mit dem Angebot gibt der Bieter eine Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung von Artikel 1 Ziffer 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 ab. Angaben in den Profilvordrucken werden nach dem Bewertungsschema bewertet; eine Nachforderung dieser leistungsbezogenen Angaben ist ausgeschlossen. Vor Zuschlag auf Verlangen vorzulegen: Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1.000.000 Euro für Personen- und Sachschäden; bei einer Bietergemeinschaft ist der Nachweis jedes Mitglieds vorzulegen. Außerdem eine Kalkulation der Stundenverrechnungssätze nach der Leistungsbeschreibung, aus der in relativen und absoluten Zahlen Grundlohn, Lohnzusatzkosten und auftragsbezogene Kosten hervorgehen. Die Auftraggeberin fordert für den vorgesehenen Zuschlagsempfänger bei einer Auftragssumme von mehr als 50.000 Euro einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt an. 2.1.6. Ausschlussgründe Sollte ein Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 124 GWB vorliegen, sind die Einzelheiten und gegebenenfalls ergriffenen Maßnahmen (zum Beispiel Selbstreinigung gemäß § 125 GWB, Insolvenzplan) in einer Eigenerklärung darzulegen. 5. Los Los: LOT-0000 Titel: IT-Hotline (First-Level-Support) Vertragsgegenstand sind IT-Projektleitung, der Betrieb einer qualifizierten IT-Hotline aus Front- und Backoffice als First-Level-Support für die Mitglieder des Deutschen Bundestages und ihre Mitarbeiter, die Beschäftigten der Verwaltung und teilweise die Beschäftigten der Fraktionen (circa 10.000 IT-Arbeitsplätze) sowie informationstechnische Unterstützung im Rahmen des First-Level-Supports. Art des Auftrags: Dienstleistungen Haupteinstufung (CPV): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung Erfüllungsort: Deutschland Geschätzte Dauer: 01/02/2027 bis 31/01/2031 Vorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten. Namen und berufliche Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind mit dem Angebot anzugeben. Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert. Die Beschaffung fällt nicht unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen. Für kleine und mittlere Unternehmen geeignet: ja. 5.1.9. Eignungskriterien Referenzen: Angabe von drei geeigneten Referenzen über in den letzten drei Jahren erbrachte Leistungen. Die betreute Hard- und Software muss mit der bei der Auftraggeberin eingesetzten Hard- und Software vergleichbar sein (Microsoft-Betriebssystem und Microsoft-Office). Eine Referenz muss First-Level-Support betreffen und über mindestens 24 Monate mit mindestens 6.000 zu betreuenden IT-Arbeitsplätzen pro Jahr und mindestens 20.000 Personenstunden oder 50.000 Tickets pro Jahr erbracht sein. Zwei Referenzen müssen First- und/oder Second-Level-Support betreffen und über mindestens 12 Monate mit mindestens 1.250 zu betreuenden IT-Arbeitsplätzen pro Jahr und mindestens 10.000 Personenstunden oder 25.000 Tickets pro Jahr erbracht sein. Die Referenzen werden anhand der Kontaktdaten überprüft. Durchschnittliche jährliche Belegschaft: Eigenerklärung über die durchschnittliche jährliche Zahl der Beschäftigten in den letzten drei Jahren, nach Berufsgruppen. Mindestanforderungen: fünf IT-Projektleiter und 25 IT-Mitarbeiter im First- und/oder Second-Level-Support. Spezifischer Jahresumsatz: Eigenerklärung über den Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Bereich First- und/oder Second-Level-Support; der Umsatz muss jährlich mindestens 3.600.000 Euro betragen. 5.1.10. Zuschlagskriterien Qualität – Bewertungsschema: Profilvordruck IT-Projektleiter und Profilvordruck IT-Mitarbeiter; Gewichtung 50. Preis – Preis; Gewichtung 50. 5.1.12. Bedingungen für die Einreichung Elektronische Einreichung: Zulässig. Angebote oder Teilnahmeanträge sind auf Deutsch einzureichen. Elektronischer Katalog: Nicht zulässig. Varianten: Nicht zulässig. Mehrere Angebote je Bieter: Zulässig. Frist für den Eingang der Angebote: 28/10/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit. Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 94 Tage. Nach Ablauf der Einreichungsfrist können nach Ermessen des Käufers einige fehlende Bieterunterlagen nachgereicht werden. Fehlende Zertifikate oder Nachweise können nur nachgefordert werden, wenn hierzu entsprechende Eigenerklärungen abgegeben wurden. Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig. Aufträge werden nicht elektronisch erteilt. Zahlungen werden elektronisch geleistet. Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb; Höchstzahl der Teilnehmer: 1. Kein dynamisches Beschaffungssystem. 5.1.16. Weitere Informationen und Nachprüfung Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt. Gemäß § 160 Absatz 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist nach § 160 Absatz 2 GWB jedes Unternehmen mit Interesse am öffentlichen Auftrag, das eine Verletzung seiner Rechte nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht und einen dadurch entstandenen oder drohenden Schaden darlegt. Der Antrag ist nach § 160 Absatz 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller einen Verstoß vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und nicht innerhalb von zehn Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat; 2. aufgrund der Bekanntmachung erkennbare Verstöße nicht spätestens bis zum Ablauf der benannten Bewerbungs- oder Angebotsfrist gerügt werden; 3. erst aus den Vergabeunterlagen erkennbare Verstöße nicht spätestens bis zum Ablauf der Bewerbungs- oder Angebotsfrist gerügt werden; 4. mehr als 15 Kalendertage seit Eingang der Mitteilung des Auftraggebers vergangen sind, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
14. Oktober 2026 · Fassung 1
Veröffentlicht
IT-Hotline (First-Level-Support)
IT-Hotline (First-Level-Support)
https://oeffentlichevergabe.de/ui/de/notices/4e2316e4-8308-4656-96d3-e9f63681e35d
Quelle abgerufen: 2026-10-14T23:22:33.920009Z