Eine Prüfung der Lieferfähigkeit stellt einem genau bezeichneten Vergabeszenario die nachweisbar einsetzbaren Ressourcen gegenüber. Sie zerlegt das Los nach Arbeitspaket, Zeitraum, Fähigkeit, Anzahl, Gleichzeitigkeit, Einsatzort, Arbeitszeit und Betriebsmittel. Von der Bruttokapazität werden laufende Kundenaufträge, betriebliche Pflichten, genehmigte Abwesenheiten, Wegezeiten und geschützte Reserve abgezogen. Danach werden nur fachlich geeignete und zeitlich bestätigte Ressourcen auf einen Terminplan gelegt. Das Ergebnis ist ein delivery_fit_record mit Quellenstand, Szenario, Bedarfs- und Ressourcenzeilen, bestehenden Bindungen, Engpässen, Terminlogik, Heilungsbedingungen, Freigaben und Ablaufereignissen. Die Prüfung beantwortet die operative Vorfrage, ob dieses Liefermodell tragfähig ist. Sie ersetzt weder Eignungsnachweis noch Partnerwahl, Personalzusage, Preisfreigabe, Mobilisierungskonzept oder endgültige Angebotsentscheidung.

Viele Kapazitätsprüfungen beginnen mit der Zahl der Beschäftigten. Das ist für einen konkreten Auftrag zu grob. Acht Servicetechniker helfen nicht, wenn vier durch Verträge gebunden sind, zwei die verlangte Befähigung nicht besitzen und die verbleibenden Personen nicht gleichzeitig zwei Bereitschaftsgebiete abdecken können. Auch ein grüner Eintrag im Planungssystem ist kein Beleg, solange Urlaub, Rufbereitschaft, Wartungsfenster, aktuelle Vertragsverlängerungen und Fahrzeiten fehlen. Hinzu kommen Kapazitäten von verbundenen Unternehmen oder Nachunternehmen, die fachlich vorhanden, aber für den Auftrag weder terminiert noch zugesagt sind. Der Angebotsplan kann dann alle Rollen zeigen und trotzdem nicht ausführbar sein. Durchschnittswerte verschärfen den Fehler: freie Stunden im Sommer schließen keine Lücke im vertraglichen Startmonat.

Fixieren Sie zuerst Los, Leistungsbild und Kalender. Ermitteln Sie anschließend den Bedarf ohne Rücksicht darauf, welche Namen gerade verfügbar wirken. Jede kritische Leistung braucht Zeitraum, Mindestbesetzung, Qualifikation, Ort, Arbeitsfenster, Gerät und Vorgänger. Erst danach dürfen bestätigte Ressourcen zugeordnet werden. Ziehen Sie bestehende Verpflichtungen und die vom Betrieb geschützte Reserve offen ab. Eine geplante Einstellung, ein erhofftes Projektende oder die allgemeine Leistungsfähigkeit eines Partners bleibt eine Bedingung, bis der zuständige Entscheider die konkrete Verfügbarkeit belegt. Vergaberechtliche Eignung und operative Lieferfähigkeit bleiben getrennte Ergebnisse. Ein Agent darf Vergabeanforderungen extrahieren, Kalender normalisieren, genehmigte Daten vergleichen, Doppelbelegungen erkennen und Szenarien rechnen. Ohne Befugnis darf er keine Personaldaten öffnen, Mitarbeitende umplanen, Mehrarbeit zusagen, einen Partner binden, den Auftraggeber kontaktieren oder aus einer Bedingung eine Angebotszusage machen.

Ein Kapazitätswert gilt immer nur für ein bestimmtes Lieferszenario

Bilden Sie einen unverwechselbaren Prüfgegenstand. Dazu gehören Auftraggeber, Vergabeverfahren, Bekanntmachung oder Einladung, aktuelle Unterlagenfassung und Los. Verweisen Sie auf Leistungsbeschreibung, Terminplan, Vertragsentwurf, Antworten des Auftraggebers und die intern freigegebene Lösung, soweit sie Aufwand erzeugt. Ein Ressourcenbeschluss aus einem anderen Los oder einer früheren Fassung darf nicht still weiterverwendet werden.

Zeit braucht mehrere Anker. Erfassen Sie erwarteten Zuschlag, früheste Mobilisierung, vertraglichen Beginn, Übergabetermine, Abnahmen, Betriebsaufnahme und Laufzeit. Vermerken Sie für jeden Wert, ob er aus der Vergabe stammt, errechnet oder angenommen wurde. Eine angenommene Zuschlagsverschiebung schafft keine verfügbare Woche, solange der Auftraggeber den Zeitplan nicht geändert hat.

Beschreiben Sie auch die räumliche und betriebliche Last. Einsatzorte, Reaktionsgebiete, Öffnungs- und Wartungsfenster, Reisezeiten, Bereitschaft, Sicherheitszugang und parallel zu betreuende Standorte entscheiden darüber, ob eine Ressource nutzbar ist. Die Anschrift des Auftraggebers ist dafür meist bedeutungslos. Maßgeblich sind die Orte und Zeitfenster der Leistung.

Bei unbekannten Mengen entstehen mehrere benannte Fälle. Ein Basisszenario kann die veröffentlichten Schätzmengen verwenden, ein Belastungsszenario eine ausdrücklich hergeleitete höhere Abrufmenge. Optionen und Verlängerungen bleiben eigene Horizonte. Ein Durchschnitt aus widersprüchlichen Fällen ist kein prüfbarer Auftrag.

Identität, Zeit und Annahmen des Prüfgegenstands
FeldInhaltPrüffrage
procurement_scopeAuftraggeber, Verfahren, Fassung und LosIst genau diese Verpflichtung geprüft?
delivery_scenarioBenannter Basis-, Alternativ- oder BelastungsfallWelche Kombination aus Menge und Termin gilt?
time_basisZuschlag, Mobilisierung, Beginn, Meilensteine und LaufzeitWann muss welche Kapazität wirken?
place_basisEinsatzorte, Wege, Abdeckung und ArbeitsfensterKann die Ressource die Leistung am verlangten Ort erbringen?
scope_sourcesKlauseln, Anlagen, Klarstellungen und genehmigte LösungLässt sich der Bedarf zurückverfolgen?
assumptionsWert, Bandbreite, Grund, verantwortliche Rolle und AuswirkungHängt das Ergebnis von einer unbelegten Lesart ab?

Gesamtaufwand ersetzt weder Mindestbesetzung noch Gleichzeitigkeit

Zerlegen Sie die Leistung in Vorgänge, deren Abschluss überprüft werden kann. Für jeden Vorgang werden frühester Beginn, Dauerband, Vorgänger und Folgemeilenstein festgehalten. Danach folgt die Ressourcenbedingung: Rolle oder Fähigkeit, Zahl, produktive Einheit, notwendige Gleichzeitigkeit, Ort, Arbeitszeit, Gerät und gegebenenfalls vorgeschriebene Person. So entsteht ein Bedarf, der später ohne Begriffswechsel mit dem Ressourcenangebot verglichen werden kann.

Wählen Sie die Einheit nach der Leistung. Für planbare Projektarbeit können Personentage genügen, wenn Tageslänge und Kalender feststehen. Rufbereitschaft braucht dagegen Besetzungsregeln, Reaktionszeit und zulässige Folgeeinsätze. Zwei Techniker, die gemeinsam eine Anlage freischalten müssen, bilden eine Gleichzeitigkeit von zwei. Zwölf einzeln verteilte Stunden erfüllen diese Bedingung nicht.

Behalten Sie die Herkunft jeder Zahl. Sechs Standorte mal zwei Wartungen mal vier Stunden können 48 Technikerstunden ergeben. Hinzu kommen Fahrten, Rüstzeit, Dokumentation und die Frage, ob Standorte parallel bedient werden müssen. Die Kalkulation steht neben dem Rohwert aus der Leistungsbeschreibung. Rundung, Feiertagskalender und angenommene Produktivität gehören dazu.

Eine neue Ausführungsmethode ist kein stiller Rechenparameter. Wenn der Betrieb etwa Fernwartung statt eines Vor-Ort-Termins vorschlägt, braucht das ein neues Szenario mit Vergabekonformität, technischer Begründung und Freigabe. Der ursprüngliche Bedarf bleibt sichtbar.

Bedarfszeilen für einen technischen Serviceauftrag
VorgangRessourcenbedingungZeit und OrtHerkunft
AnlagenaufnahmeZwei befähigte Techniker plus PrüfgerätJe Standort im freigegebenen WartungsfensterLeistungsbeschreibung und Sicherheitsvorgabe
StörungsbereitschaftZwei gleichzeitig erreichbare Einsatzkräfte je GebietNächte und Wochenenden ab BetriebsbeginnReaktionszeit und Alleinarbeitsregel
SoftwareanbindungEine Fachkraft für das veröffentlichte Protokoll, 18 PersonentageWochen 2 bis 6, teilweise beim AuftraggeberSchnittstellenanlage und interne Aufwandsschätzung
MonatsberichtServiceleitung und DatenprüfungDritter Arbeitstag jedes FolgemonatsBerichtspflicht und Abnahmeweg
ErsatzteilversorgungFreigegebener Bestand und TransportkapazitätReaktionszeit beginnt mit StörungsmeldungVertragsentwurf und Logistikszenario

Der Ressourceninhaber bestätigt, was nach bestehenden Zusagen übrig bleibt

Bauen Sie die Angebotsseite in denselben Dimensionen wie den Bedarf. Eine Ressourcenzeile enthält kontrollierte Personen- oder Poolkennung, Arbeitgeber oder bereitstellendes Unternehmen, belegte Fähigkeiten, Einsatzbasis, genehmigtes Arbeitsmuster, nutzbare Betriebsmittel und den geprüften Zeitraum. Dazu kommen Bestätiger, Stichtag und der Geltungsbereich seiner Entscheidung.

Nettokapazität entsteht durch Abzug. Von der bestätigten Bruttokapazität gehen laufende Verträge, zugesagte Verlängerungen, Betriebsaufgaben, Urlaub, Fortbildung, Wege und geschützte Reserve ab. Auch eine Tätigkeit ohne Eintrag im Projektplan kann geschützt sein, etwa Incident-Verantwortung oder gesetzlich erforderliche Unterweisung. Fehlende Buchung bedeutet deshalb nicht freie Zeit.

Verwenden Sie unterscheidbare Zustände. reserved bezeichnet eine genehmigte Zuweisung zum Szenario. approved_available bezeichnet bestätigte Nettokapazität, deren Reservierung noch offen ist. conditional hängt von einem klaren Ereignis ab. unverified besitzt keine aktuelle Bestätigung der zuständigen Rolle. unavailable ist anderweitig gebunden oder erfüllt eine Bedingung nicht. authorization_missing zeigt, dass die Prüfung die zuständige Stelle nicht erreichen oder deren Daten nicht verwenden darf.

Begrenzen Sie personenbezogene Angaben. Für den Beschluss reichen häufig Fähigkeit, Verfügbarkeitsband, Einsatzort, Unternehmen und Bestätigung. Krankheitsgrund, private Kalendereinträge oder vollständige Personalakte gehören nicht in den Bericht. Ein geschützter Quellverweis kann belegen, dass die befugte Stelle geprüft hat, ohne vertrauliche Einzelheiten zu verbreiten.

Bedeutung der Ressourcenstände
ZustandErforderlicher BelegWirkung auf das Ergebnis
reservedGenehmigte Zuordnung für Zeitraum, Leistung und MengeKann fit_confirmed stützen
approved_availableAktuelle Bestätigung der Nettokapazität durch den RessourceninhaberKann mit offener Reservierungsauflage stützen
conditionalAbhängigkeit, verantwortliche Rolle, Frist und AbschlussbelegNur conditional_fit
unverifiedUnbestätigte Planung oder AussageKeine Deckung
unavailableBindung oder fehlende Einsatzbedingung belegtLücke bleibt offen
authorization_missingEntscheidung oder Datenzugriff nicht befugtKeine belastbare Einstufung

Eignung beantwortet eine andere Frage als die aktuelle Einsatzplanung

§ 46 VgV erlaubt Anforderungen, die erforderliche personelle und technische Mittel sowie ausreichende Erfahrung für eine Ausführung in angemessener Qualität sicherstellen. Als mögliche Belege nennt die Vorschrift unter anderem technische Fachkräfte, Qualitätssicherung, Produktionskapazität, Ausbildungs- und Befähigungsnachweise, durchschnittliche Beschäftigtenzahl, Ausstattung und vorgesehene Unteraufträge. Diese Belege können die Eignungsanforderung des Auftraggebers erfüllen. Sie sagen noch nicht, welche Fachkraft in Kalenderwoche sechs frei ist.

Ein durchschnittlicher Personalbestand der letzten drei Jahre ist rückblickend. Eine Geräteliste zeigt Besitz oder Verfügbarkeit im beschriebenen Rahmen. Eine Referenz belegt ausgeführte Erfahrung. Der interne Lieferfähigkeitsbeschluss darf diese Belege nutzen, ergänzt sie aber um Zeitraum, Verpflichtung, Ort, Gleichzeitigkeit und Zuweisungsbefugnis. Der Eignungsstatus bleibt separat, weil der Auftraggeber ihn nach den eigenen Kriterien und Unterlagen bewertet.

§ 47 VgV regelt die Eignungsleihe. Wer Kapazitäten eines anderen Unternehmens nutzt, muss nachweisen, dass die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, etwa durch eine Verpflichtungserklärung. Für Ausbildungs-, Befähigungs- oder Erfahrungskapazität gilt außerdem, dass das andere Unternehmen die betreffende Leistung erbringt. Der konkrete Vergabetext entscheidet über den formalen Nachweis. Für die operative Prüfung ist zusätzlich nötig, wann, wo und in welchem Umfang das Unternehmen leistet und wer diese Zuweisung wirksam bestätigt.

Ein bestandener Eignungstest kann daher neben not_fit stehen. Das ist kein Widerspruch. Der erste Wert beschreibt die Erfüllung veröffentlichter Teilnahmebedingungen, der zweite die aktuelle Ausführbarkeit des angenommenen Lieferplans. Beide brauchen eigene Quellen und Entscheider.

Erst die Ressourcenzuordnung zeigt den wirklichen kritischen Pfad

Legen Sie geeignete Ressourcen auf die Vorgänge und rechnen Sie neu. Ein fester Endtermin darf keine Doppelbelegung verdecken. Verwenden Sie dieselben Arbeits-, Bereitschafts-, Reise- und Feiertagskalender wie in der Kapazitätsrechnung. Wird ein Pool genutzt, müssen Fähigkeit und Mindestgleichzeitigkeit vor der automatischen Zuordnung feststehen.

Der Schedule Assessment Guide des U.S. Government Accountability Office verlangt für belastbare Terminmodelle unter anderem vollständige Vorgänge, logische Verknüpfung, Ressourcenzuweisung, einen gültigen kritischen Pfad, angemessenen Puffer, Risikoanalyse, Fortschrittsaktualisierung und einen kontrollierten Referenzterminplan. Eine Vorprüfung muss nicht das vollständige Prüfverfahren übernehmen. Sie sollte aber keine Terminaussage treffen, solange knappe Ressourcen und Abhängigkeiten fehlen.

Prüfen Sie Spitzen und nahezu kritische Pfade. Hundert freie Technikerstunden im Quartal helfen nicht, wenn in einer Nacht zwei befähigte Personen gleichzeitig am selben Standort stehen müssen. Puffer ist nur nutzbar, wenn Vorgänger, Auftraggebertermin und Ressourcenkalender die Verschiebung zulassen. Ein rechnerisch freier Tag kann durch Fahrt und Ruhezeit unbrauchbar sein.

Bei unklarer Dauer rechnen Sie mit begründeten Bandbreiten. Ein Basisszenario und ein Belastungsszenario bleiben getrennt. Wahrscheinlichkeit und Puffer dienen dem internen Beschluss. Sie dürfen nicht ohne Freigabe als Termingarantie in das Angebot gelangen.

Dimensionen unterhalb des Gesamtstatus
DimensionBestanden, wennBeispiel für eine Sperre
scopeLos, Fassung und Szenario den Bedarf eindeutig bestimmenOptionen verändern gleichzeitig Menge und Start
skilljede kritische Tätigkeit fachlich gedeckt istnur die gebundene Fachkraft besitzt die Befähigung
capacityNettokapazität Anzahl und Gleichzeitigkeit in jedem Zeitraum decktein statt zwei Techniker in der Bereitschaft
place_calendarEinsatzort, Reise und Arbeitsfenster erfüllbar sindReaktionszeit wird bereits durch Anfahrt überschritten
scheduleder beladene Plan Meilensteine mit genehmigtem Puffer erreichtkritischer Vorgang endet nach Betriebsbeginn
authorityjede Zuweisung und Maßnahme befugt bestätigt istPartnervertrieb sagt ohne Einsatzplanung zu

Eine geplante Maßnahme bleibt bis zu ihrem Abschluss bedingt

Beschreiben Sie für jede Lücke eine zulässige Maßnahme, aber ändern Sie den Ressourcenstatus erst mit dem festgelegten Beleg. Der Datensatz nennt betroffene Bedarfszeile, verantwortliche Rolle, Freigabestelle, spätesten Entscheidungstag, Vorbedingungen und Abschlussnachweis. Eine Maßnahme kann eine genehmigte Freistellung aus einem Bestandsprojekt, verbindliche Partnerzuordnung, interne Versetzung, besetzte Stelle, zusätzliche Ausrüstung oder ein vom Auftraggeber geänderter Termin sein.

Eine offene Stelle ist noch kein Angebot an Arbeitsleistung. Auch nach Annahme müssen Kündigungsfrist, Eintritt, Unterweisung, Befähigung, Zugang und Arbeitsmittel zum Bedarfszeitpunkt passen. Ein verbundenes Unternehmen oder Nachunternehmen wird erst dann als Kapazität geführt, wenn die zuständige Stelle Arbeitspaket, Zeitraum, Anzahl, Ort und Konflikte bestätigt. Eine allgemeine Absichtserklärung bleibt unverified oder conditional.

Die Maßnahme darf den Auftrag nicht unbemerkt ändern. Weniger Vor-Ort-Leistung, andere Schlüsselpersonen, spätere Abnahme, ein zusätzlicher Nachunternehmer oder veränderte Bereitschaft können den Vergabeunterlagen widersprechen oder eine Zustimmung verlangen. Modellieren ist erlaubt. Verbindlich wird die Abweichung nur durch die dafür vorgesehene Quelle und Freigabe.

Setzen Sie die Abschlussfrist vor die interne oder externe Bindung. Falls die Vergabe ausdrücklich einen späteren Eignungs- oder Bereitstellungszeitpunkt zulässt, sichern Sie Klausel und Datum. Andernfalls bleibt das Ergebnis bis zum internen Angebotsgate bedingt. Ein unbeobachteter Vorbehalt darf nicht bis zur Einreichung durchrutschen.

Acht Beschäftigte decken den Bereitschaftsdienst für vierzehn Liegenschaften nicht

Ein fiktives Los umfasst Wartung und Störungsbeseitigung für Gebäudeautomation an vierzehn öffentlichen Liegenschaften. Der Betrieb soll am 1. Februar 2027 beginnen. Zwei Einsatzgebiete brauchen nachts und am Wochenende jeweils zwei erreichbare Techniker. Für bestimmte Eingriffe sind eine elektrotechnische Befähigung und ein kalibriertes Prüfgerät nötig. Die Angebotsübersicht nennt acht Servicetechniker, drei Prüfgeräte und ein regionales Nachunternehmen. Auf Unternehmensebene wirkt die Aufgabe abgedeckt.

Die Einzelprüfung ergibt ein anderes Bild. Vier Techniker sind bis Ende März durch einen Krankenhausvertrag geschützt. Zwei weitere besitzen die geforderte Befähigung nicht. Eine befähigte Person hat ein genehmigtes Arbeitsmuster ohne nächtliche Bereitschaft. Damit bleibt nur eine intern einsetzbare Person für ein Fenster, das gleichzeitig vier verlangt. Von drei Prüfgeräten laufen bei zweien die Kalibrierungen vor Betriebsbeginn aus. Das Nachunternehmen bestätigt Fachkunde und Einsatzgebiet, nennt aber keine Bereitschaftswochen, Personenanzahl oder befugte Zuweisung.

Der ressourcenbeladene Plan scheitert bereits an Anlagenaufnahme und Rufbereitschaft. Nacheinander geplante Standorttermine halten die Aufnahmefrist nicht. Selbst wenn das einzige gültige Prüfgerät geteilt wird, entstehen Fahrten, die das Wartungsfenster überschreiten. Die Partneraussage schließt die Lücke nicht, weil ihre zeitliche Verfügbarkeit offen ist.

Der Status lautet not_fit. Sperrend sind Mindestbesetzung, nächtliches Arbeitsmuster und Prüfmittel. Eine befugte Partnerzusage für genaue Wochen, eine rechtzeitig abgeschlossene Kalibrierung und eine neue, genehmigte Gebietsplanung könnten ein weiteres Szenario ermöglichen. Bis diese Belege vorliegen, werden sie nicht in die Nettokapazität gerechnet.

Prüfergebnis des fiktiven Serviceloses
BedarfBelegter StandErgebnisAbschlussbeleg
Vier gleichzeitig erreichbare befähigte TechnikerEine Person deckt Qualifikation und Arbeitsmustersperrende KapazitätslückeGenehmigte interne oder externe Besetzung je Gebiet
Nacht- und WochenendbereitschaftDrei mögliche Personen erfüllen das Arbeitsmuster nicht oder nur teilweisesperrende KalenderlückeBefugter Dienstplan mit Vertretung und Reserve
Drei kalibrierte Prüfgeräte zum StartEin Nachweis bleibt gültig, zwei laufen vorher ausconditionalAbgeschlossene Kalibrierung mit Gültigkeitsdatum
Partnerabdeckung im zweiten GebietFähigkeit belegt, Wochen und Anzahl fehlenunverifiedVerbindliche Zuordnung für Gebiet, Menge und Zeitraum
Monatsbericht und ServiceleitungRolle, Stellvertretung und Zeitraum bestätigtcoveredReservierung vor Angebotsfreigabe

Der Gesamtstatus braucht Begründung, Grenzen und ein Ablaufdatum

fit_confirmed gilt nur, wenn alle kritischen Dimensionen durch reserved oder approved_available gedeckt sind und der ressourcenbeladene Plan das Szenario mit der genehmigten Reserve erfüllt. conditional_fit verlangt klar benannte, noch offene Bedingungen mit rechtzeitigem Abschlussweg. not_fit enthält mindestens eine aktuell nicht schließbare Sperre. indeterminate zeigt fehlende wesentliche Bedarfs- oder Kapazitätsdaten. authorization_missing bedeutet, dass die erforderliche Entscheidung oder Einsicht außerhalb der Befugnis liegt. Die einzelnen Dimensionen bleiben unter dem Gesamtstatus erhalten.

Ein anderer Prüfer oder Agent muss den Weg nachrechnen können. Der Datensatz enthält Kennungen, Quellen, Beobachtungszeiten, Rohanforderungen, Herleitungen, Kalender, Einheiten, Ressourcenstände, Bestätigungen, Planversion, Konflikte, Maßnahmen, Freigabe und Ablaufereignisse. Vertrauliche Kundenbelegung und personenbezogene Unterlagen bleiben in berechtigten Systemen. Ein breit teilbarer Auszug zeigt nur Bedarfsart, Deckungsstand, Belegklasse und zuständige Funktion.

Der Agent darf veröffentlichte Anforderungen lesen, strukturieren und mit freigegebenen Kapazitätsdaten vergleichen. Er kann Überschneidungen markieren, Rechenfehler finden und Varianten vorbereiten. Bei fehlender Identität, unklarer Klausel, unbefugtem Datenzugriff oder nicht bestätigter Zuweisung muss er abbrechen oder einen offenen Zustand ausgeben. Umplanung, Partnerbindung, Mehrarbeit und Angebotszusage bleiben menschlichen Verantwortlichen vorbehalten.

Eine Änderung der Unterlagen, des Loses, der Menge, des Zuschlags- oder Starttermins, des Bestandsgeschäfts, der Abwesenheit, des Beschäftigungsverhältnisses, der Partnerzusage, der Befähigung oder der Planlogik lässt den Beschluss ablaufen. Rechnen Sie zuerst betroffene Bedarfs- und Kapazitätszeilen, dann Terminpfad und Gesamtstatus neu. Der vorherige Stand bleibt als Entscheidungshistorie erhalten.

Der Beschluss liefert die operative Grundlage für die Angebotsfreigabe. Er beweist weder Marktzugang noch Preisattraktivität, Vertragsakzeptanz oder strategischen Wert. Bei not_fit wählt er nicht automatisch einen Partner und veranlasst keine Klarstellungsfrage. Dafür gelten eigene Entscheidungen und Befugnisse.

Kernobjekte des delivery_fit_record
ObjektPflichtinhaltZulässige Nutzung
scopeVerfahren, Fassung, Los, Szenario, Termine, Orte und QuellenPrüfgegenstand eindeutig rekonstruieren
demandVorgang, Fähigkeit, Menge, Gleichzeitigkeit, Zeit, Kalender, Ort und HerleitungBedarf ohne Anpassung an verfügbare Namen vergleichen
supplyKontrollierte Ressourcenkennung, Unternehmen, Fähigkeit, Nettokapazität, Zustand, Bestätiger und ZeitNur im genehmigten Daten- und Entscheidungsrahmen verwenden
scheduleVorgänge, Abhängigkeiten, Zuweisungen, kritischer Pfad, Puffer, Band und VersionNach jeder wesentlichen Änderung neu rechnen
gapsBedarfsbezug, Folge, Maßnahme, Befugnis, Frist und AbschlussbelegBedingungen bis zur belegten Änderung offen halten
decisionGesamt- und Dimensionsstatus, Begründung, Freigabe und FolgeprüfungAngebotsentscheidung mit Fakten versorgen, nicht ersetzen
validityPrüfzeit, Intervall und EreignisauslöserVeraltete Freigaben sperren

Konkrete Ergebnisse für Lieferfähigkeit vor Angebotsabgabe prüfen

  • Vergabeverfahren, Unterlagenstand, Los und Lieferszenario bilden einen eindeutigen Prüfgegenstand.
  • Jede kritische Leistung ist mit Zeit, Anzahl, Gleichzeitigkeit, Fähigkeit, Ort und Betriebsmittel beschrieben.
  • Die verfügbare Kapazität zeigt alle bereits geschützten Kunden- und Betriebsverpflichtungen.
  • Eine historische Beschäftigtenzahl wird nicht mit bestätigter Kapazität in einem künftigen Zeitraum verwechselt.
  • Eigene Ressourcen, verbundene Unternehmen, Nachunternehmen, Bewerbende und offene Stellen behalten getrennte Zustände.
  • Der Terminplan berücksichtigt Zuweisungen, Engpässe, kritischen Pfad und nutzbaren Puffer.
  • Jede Verfügbarkeitsaussage nennt Quelle, Stichtag, zuständige Rolle und Reservierungszustand.
  • Offene Lücken erhalten eine zulässige Maßnahme, einen Entscheider, eine Frist und einen Abschlussbeleg.
  • Das Entscheidungsergebnis zeigt bestätigte, bedingte, nicht tragfähige und nicht entscheidbare Szenarien getrennt.
  • Änderungen an Vergabe, Terminen, Bestandsgeschäft oder Ressourcen lösen eine neue Prüfung aus.

So wird die Arbeit ausgeführt

  1. 01

    Prüfgegenstand festschreiben

    Sichern Sie Auftraggeber, Verfahren, Fassung, Los, Leistungsbeginn, Vertragslaufzeit, Orte, Betriebszeiten, Mengengerüst und die Annahmen des geprüften Szenarios.

  2. 02

    Leistung in Zeitbedarf übersetzen

    Zerlegen Sie das Modell in Arbeitspakete. Erfassen Sie je Zeitraum Fähigkeit, Anzahl, Gleichzeitigkeit, Ort, Arbeitsfenster, Gerät, Vorgänger und Herkunft des Bedarfs.

  3. 03

    Ressourcenbelege einholen

    Lassen Sie Personal, Pools, Betriebsmittel und externe Unterstützung von den zuständigen Ressourceninhabern mit Qualifikation, Einsatzbasis, Kalender, Bindungen und Stichtag bestätigen.

  4. 04

    Nettokapazität bestimmen

    Ziehen Sie Verträge, Betriebsaufgaben, Urlaub, Fortbildung, Reiseaufwand und geschützte Reserve ab. Stellen Sie erwartete Freigaben, Neueinstellungen und Partnerhilfe nur bedingt ein.

  5. 05

    Terminplan mit Ressourcen rechnen

    Ordnen Sie nur geeignete und zeitlich bestätigte Ressourcen zu. Berechnen Sie danach Beginn, Ende, kritischen Pfad und Puffer mit denselben Kalendern neu.

  6. 06

    Lücken bis zum Abschluss verfolgen

    Verknüpfen Sie jede Maßnahme mit Entscheidungskompetenz, Frist, Abhängigkeiten und dem Beleg, der ihren Zustand tatsächlich ändert.

  7. 07

    Ergebnis begrenzen und erneuern

    Geben Sie fit_confirmed, conditional_fit, not_fit, indeterminate oder authorization_missing mit den Dimensionsergebnissen aus und definieren Sie Prüfintervall sowie Ereignisse für eine Neuberechnung.

Fragen, die den Entscheid verändern

  • Auf welches Los und welche Fassung der Vergabeunterlagen bezieht sich die Prüfung?
  • Welche Termine sind Vorgabe des Auftraggebers und welche nur interne Planungsannahme?
  • Welche Mengen, Standorte, Bereitschaftszeiten und Optionen muss das Szenario abdecken?
  • Welche Tätigkeiten müssen gleichzeitig erfolgen und welche lassen sich tatsächlich verschieben?
  • Welche Qualifikation, Erfahrung, Befähigung, Freigabe oder Sprache verlangt jede kritische Tätigkeit?
  • Welche Geräte, Fahrzeuge, Umgebungen oder Zugänge sind zur selben Zeit knapp?
  • Welche laufenden Kundenleistungen und Betriebsaufgaben dürfen nicht verdrängt werden?
  • Wer darf die Verfügbarkeit einer Person, eines Pools oder eines Betriebsmittels bestätigen?
  • Ist eine fremde Kapazität für Arbeitspaket, Zeitraum, Menge und Ort verbindlich verfügbar?
  • Welcher ressourcenbeladene Vorgang bestimmt den frühesten Abschluss?
  • Kann eine Lücke vor der maßgeblichen Angebots- oder Zuschlagsgrenze mit Beleg geschlossen werden?
  • Welches Ereignis macht den Beschluss unbrauchbar und wer prüft ihn erneut?

Wo Teams die Kontrolle verlieren

01

Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl kann als Kapazität für den Startmonat missverstanden werden.

02

Eine Fachkraft kann gleichzeitig in Bestandsauftrag, Angebotsplan und Bereitschaft eingetragen sein.

03

Eine angekündigte Vertragsverlängerung kann im zentralen Planungssystem noch fehlen.

04

Urlaub, Fortbildung, Störungsdienst und notwendige Betriebsreserve können als verschiebbar gelten.

05

Vollzeitäquivalente können eine Mindestbesetzung pro Schicht oder Standort verdecken.

06

Fahrten, Sicherheitsunterweisung und Zutrittszeiten können produktive Einsatzstunden aufzehren.

07

Eine gültige Qualifikation kann bei einer im Prüfzeitraum gebundenen Person liegen.

08

Die allgemeine Zusage eines Nachunternehmens kann eine konkrete Einsatzbestätigung vortäuschen.

09

Eine genehmigte Stelle kann vor Vertragsbeginn unbesetzt oder noch nicht einsatzfähig sein.

10

Fixierte Meilensteine können nach der Ressourcenzuordnung unverändert im Plan stehen bleiben.

11

Eine interne Maßnahme kann gegen Orts-, Personal- oder Ausführungsbedingungen der Vergabe verstoßen.

12

Personenbezogene und vertrauliche Kundendaten können in einen zu breit geteilten Prüfbericht gelangen.

Das fertige Ergebnis messen

Gemessen wird der abgeschlossene Prozess inklusive Review-Aufwand und Ausnahmen. Reines Output-Volumen beweist noch keine bessere Arbeitsweise.

  • kritische Bedarfszeilen mit genauer Vergabe- oder Szenarioquelle
  • Bedarfszeilen mit Einheit, Zeitraum, Gleichzeitigkeit, Kalender und Ort
  • Ressourcenzeilen mit aktueller Bestätigung durch die zuständige Rolle
  • Kapazitätsaussagen mit vollständig ausgewiesenen bestehenden Bindungen
  • kritische Tätigkeiten mit geeigneter und genehmigter Deckung in jedem Zeitraum
  • erkannte Doppelbelegungen vor Angebotsfreigabe
  • Vorgänge auf dem kritischen Pfad mit zugewiesener Fähigkeit und nutzbarem Puffer
  • externe Kapazitäten mit datierter und befugter Einsatzbestätigung
  • fristgerecht und mit dem verlangten Beleg geschlossene Bedingungen
  • nach einem Ablaufereignis neu gerechnete Entscheidungen
  • nach fit_confirmed verdrängte Kunden- oder Betriebsverpflichtungen

Häufige Fragen

Beweist ein erfülltes Eignungskriterium die Lieferfähigkeit?

Nein. Eignungsnachweise betreffen die veröffentlichten Bedingungen des Auftraggebers. Der Lieferfähigkeitsbeschluss prüft zusätzlich konkrete Zeiträume, bestehende Bindungen, Gleichzeitigkeit, Ort, Terminlogik und Zuweisungsbefugnis.

Kann die Gesamtzahl der Beschäftigten als Kapazität dienen?

Nur als Hintergrund. Entscheidend ist die bestätigte Nettokapazität der passenden Fähigkeit im verlangten Zeitraum, am verlangten Ort und nach Abzug geschützter Arbeit.

Müssen Personen vor der Angebotsabgabe reserviert sein?

Das bestimmen Vergabe, Vertrag und interne Befugnisse. Der Datensatz muss reserved und approved_available unterscheiden und die spätestens erforderliche Reservierungsfreigabe nennen.

Schließt eine genehmigte Neueinstellung eine Lücke?

Noch nicht. Sie bleibt conditional, bis geeignete Person, Eintrittsdatum, Kündigungsfrist, Unterweisung, Befähigung und Arbeitsmittel zum Bedarfszeitpunkt belegt sind.

Reicht die Leistungsbeschreibung eines Nachunternehmens?

Nein. Zusätzlich werden Arbeitspaket, Umfang, Zeitraum, Ort, Konflikte und eine befugte Bereitstellungszusage benötigt, die den Vergaberegeln entspricht.

Warum genügt eine Summe von Personentagen nicht?

Sie verdeckt Gleichzeitigkeit, Schichten, Anwesenheit und kritische Termine. Spätere freie Tage können eine frühere Mindestbesetzung nicht ersetzen.

Darf Mehrarbeit den Status auf fit_confirmed setzen?

Nur wenn die befugte Betriebsleitung für den genauen Zeitraum ein rechtlich, sicherheitlich und betrieblich zulässiges Arbeitsmuster bestätigt. Der Agent darf Mehrarbeit nicht erfinden oder Betriebsreserve aufbrauchen.

Was tun bei unsicherem Starttermin oder Abrufvolumen?

Erstellen Sie getrennte, benannte Szenarien oder Bandbreiten und sichern Sie Quelle oder Annahme. Vermischen Sie nicht mehrere Fälle zu einem scheinbar grünen Durchschnitt.

Kann ein KI-Agent die Angebotsentscheidung treffen?

Nein. Er kann im erlaubten Datenrahmen den Belegsatz bauen und rechnen. Die Verantwortlichen für Lieferung, Vertrieb und Angebot entscheiden über die Verpflichtung.

Primärquellen

Tony Kim

Tony Kim

Gründer und CEO

Tony schreibt über angewandte AI, verlässliches Product Engineering und Systeme, die komplexe Response-Arbeit kontrollierbar machen.

Gemanagte Ausschreibungsintelligenz und Bid-Ausführung für Teams, die das Geschäftsergebnis suchen.

Anbieter, Gründerinnen und Gründer sowie Vertriebsteams für öffentliche und private Chancen. Ausgangspunkt sind der bestehende Ablauf, seine Grenzen und die vorhandenen Nachweise.