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Canonical results: https://zephior.com/de/tenders?categories=gambling-research-services

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title: "Studie zu Glücksspielteilnahme und möglichen Glücksspielstörungen in Deutschland"
canonical: "https://zephior.com/de/tenders/4e7d3da4-0073-46df-a6dc-00858aa1b98c/studie-zu-glucksspielteilnahme-und-moglichen-glucksspielstorungen-in-deutschland"
last-updated: 2026-10-25T22:59:00+00:00
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# Studie zu Glücksspielteilnahme und möglichen Glücksspielstörungen in Deutschland

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder sucht eine anbieterneutrale Studie nach aktuellen wissenschaftlichen Standards zur Glücksspielteilnahme und zu möglichen Glücksspielstörungen in Deutschland. Vorgesehen sind repräsentative Befragungen von mindestens 6.000 Personen im Alter von 18 bis 85 Jahren, zwei Erhebungsrunden zwischen 2027 und 2031 sowie ein Review zum Jugendschutz. Der Schätzwert beträgt 1.500.000 €; die MwSt.-Grundlage ist nicht angegeben. Angebotsfrist ist der 1. November 2026 um 23:59 Uhr im veröffentlichten Versatz +01:00 (22:59 UTC).

- Status: closing-soon
- Country: DE
- Buyer: Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder A.ö.R.
- Submission deadline: 2026-11-01T22:59:00Z (instant)
- Original notice: https://oeffentlichevergabe.de/ui/de/notices/01a0cea6-1250-483f-8d70-8b819c0b0fc8
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        "description": "Leistungsbeschreibung\nBefragung Glücksspielteilnahme und potentielle Glücksspielsucht\n\n1. Forschungsgegenstand\n\nEines der fünf gleichrangigen Ziele des Glücksspielstaatsvertrages ist, das Entstehen von Glücksspielsucht und Wettsucht zu verhindern und die Voraussetzungen für eine wirksame Suchtbekämpfung zu schaffen (§ 1 GlüStV 2021). Durch die Maßnahmen des Staatsvertrages soll ein Anstieg verhindert und langfristig die Zahl der problematischen und pathologischen Glücksspieler weiter reduziert werden.  Um die Zielerreichung der Vorgaben des Glücksspiel-staatsvertrages fortlaufend messen zu können, ist es notwendig, in regelmäßigen Abständen Erhebungen zur Glücksspielteilnahme und potentiellen Glücksspielsucht durchzuführen. Re-präsentative Befragungen sollen Aufschluss über die Prävalenz der Glücksspielteilnahme so-wie das Ausmaß potentieller Glücksspielstörungen in der erwachsenen Bevölkerung geben.\n\n2. Forschungszweck\n\nIn der Vergangenheit wurden verschiedene Befragungen zur Glücksspielteilnahme und poten-tiellen Glücksspielsucht durchgeführt.  An diese Arbeiten soll die Studie anbieterneutral und auf Basis einheitlicher, aktueller wissenschaftlicher Standards anknüpfen. Darüber hinaus soll sich die Befragung mit dem möglichen Zusammenhang von Impulsivität mit Glücksspielstörung beschäftigen. Das Ziel dieser Untersuchung ist es, die Möglichkeit vertiefter, bisherige Stu-dienergebnisse ergänzender, evidenzbasierter Einschätzungen zur Wirksamkeit der verhältnis- und verhaltenspräventiven Maßnahmen des GlüStV 2021 zu schaffen. Des Weiteren gilt es, in einem eigenen Modul Minderjährige verstärkt in den Blick zu nehmen, da die bisherige Stu-dienlage nahelegt, dass zunehmend Jugendliche an Glücksspielen teilnehmen.  Erwartet wird, dass die Ergebnisse der Studie zu einer evidenzbasierten Diskussion über Anpassungsbedar-fe bei der Schwerpunktsetzung in der weiteren Ausgestaltung der Regulierung von (Online-)Glücksspiel in Deutschland beitragen.\n\n3. Forschungsmethoden\n\nDas Studiendesign des Forschungsprojekts hat die folgenden Leistungen zu enthalten:\n•\tBefragung\no\tBefragung von mindestens 6.000 Personen zwischen 18 und 85 Jahren zu folgen-den Fragestellungen:\n\tsoziodemographische Angaben, insbesondere Geschlecht, Alter, Familien-stand, Schulbildung, Beschäftigungsstatus, Migrationshintergrund\n\tTeilnahme an Glücksspielen in den letzten 12 Monaten (12-Monatsprävalenz)\n\tScreening auf potentielle Glücksspielstörung auf Basis der aktuellen Krite-rien des Diagnostischen und Statistischen Manuals Psychischer Störungen (DSM-5, The Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, Fifth Edition)\n\tScreening auf potentielle Impulsspielstörung gemäß Kurzskala zur Messung von Impulsivität nach dem UPPS-Ansatz (Urgency Premeditation Perse-verance and Sensation Seeking Impulsive Behavior Scale von Whitesi-de/Lynam [2001]; Skala Impulsives-Verhalten-8 (I-8) von Kovaleva et al. [2012])\no\tAuswahl der zu befragenden Personen durch eine bevölkerungsrepräsentative Stichprobenziehung auf Basis von Einwohnermelderegistern mit der Option von Mixed-Methods-Ansätzen\no\tErstellen eines standardisierten Fragebogens\no\tDatenauswertung und -aufbereitung\no\tWiederholung der Befragung im Zweijahresrhythmus (zwei Befragungen zwischen 2027 und 2031)\n•\tJugendmodul (Systematischer Review)\no\tLiteratur- und Realanalyse vorhandener Daten \no\tdarauf aufbauende Bewertung vorhandener Jugendschutzmaßnahmen\n\nEs wird in diesem Zusammenhang eine ausführliche und nachvollziehbare methodische Be-gründung des Studiendesigns erwartet.\n\n \n\n4. Forschungsfragen der Studie\n\nDie forschungsleitenden Fragen des Forschungsprojekts lauten:\n•\tWie hoch ist der Anteil der Personen an der erwachsenen Bevölkerung zwischen 18 und 85 Jahren in Deutschland, die in den letzten zwölf Monaten an Glücksspielen teil-genommen haben (12-Monatsprävalenz)?\n•\tWie hoch ist der Anteil der Personen an der erwachsenen Bevölkerung zwischen 18 und 85 Jahren in Deutschland, bei denen eine potentielle Glücksspielstörung gemäß den Kriterien des DSM-5 erkennbar ist?\n•\tWie hoch ist der Anteil der Personen an der erwachsenen Bevölkerung zwischen 18 und 85 Jahren in Deutschland, bei denen eine potentielle Glücksspielstörung gemäß den Kriterien des DSM-5 i.V.m. Impulsivität gemäß Kurzskala zur Messung von Impul-sivität nach dem UPPS-Ansatz erkennbar ist? \n•\tDie Befragung ist sowohl für alle Glücksspiele als auch für jedes einzelne Glücksspiel, das in Deutschland spielbar ist, durchzuführen. Dazu zählen:\no\tGlücksspielautomaten in Spielbanken,\no\tTischspiele in Spielbanken,\no\tStaatliche Lotterien des Deutschen Lotto-Toto-Blocks,\no\tStaatliche Klassenlotterien der Gemeinsamen Klassenlotterie der Länder,\no\tSoziallotterien,\no\tSparlotterien,\no\tSportwetten im Internet,\no\tSportwetten in Wettvermittlungsstellen,\no\tVirtuelle Automatenspiele,\no\tOnline-Poker,\no\tOnline-Casinospiele,\no\tPferdewetten im Internet,\no\tPferdewetten in Örtlichkeiten des Rennwett- und Lotteriegesetzes und\no\tGeldspielgeräte in Örtlichkeiten der Spielverordnung.\n•\tAb welchem Lebensalter, an welchen Glücksspielen und über welche Medien haben Minderjährige den ersten Kontakt zu Glücksspielen?"
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Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen.\n\nRechtsbehelf: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). \n\nEin Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung erfolgt zehn Ka-lendertage nach Absendung der Information an die unterlegenen Bieter gem. § 134 Abs. 2 GWB. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. \n\nDie Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend ge-machten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gegenüber dem Auftragge-ber gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschrif-ten, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ab-lauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsab-gabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Ver-stöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB). \n\nAuf die prozessualen Vorschriften der §§ 160 ff. GWB wird außerdem hingewiesen.\n\nLos: LOT-0001\n\nLosbezeichnung: Studie „Befragung Glücksspielverhalten und potentielle Glücksspielstörung“\n\nLosbeschreibung: Leistungsbeschreibung\nBefragung Glücksspielteilnahme und potentielle Glücksspielsucht\n\n1. Forschungsgegenstand\n\nEines der fünf gleichrangigen Ziele des Glücksspielstaatsvertrages ist, das Entstehen von Glücksspielsucht und Wettsucht zu verhindern und die Voraussetzungen für eine wirksame Suchtbekämpfung zu schaffen (§ 1 GlüStV 2021). Durch die Maßnahmen des Staatsvertrages soll ein Anstieg verhindert und langfristig die Zahl der problematischen und pathologischen Glücksspieler weiter reduziert werden.  Um die Zielerreichung der Vorgaben des Glücksspiel-staatsvertrages fortlaufend messen zu können, ist es notwendig, in regelmäßigen Abständen Erhebungen zur Glücksspielteilnahme und potentiellen Glücksspielsucht durchzuführen. Re-präsentative Befragungen sollen Aufschluss über die Prävalenz der Glücksspielteilnahme so-wie das Ausmaß potentieller Glücksspielstörungen in der erwachsenen Bevölkerung geben.\n\n2. Forschungszweck\n\nIn der Vergangenheit wurden verschiedene Befragungen zur Glücksspielteilnahme und poten-tiellen Glücksspielsucht durchgeführt.  An diese Arbeiten soll die Studie anbieterneutral und auf Basis einheitlicher, aktueller wissenschaftlicher Standards anknüpfen. Darüber hinaus soll sich die Befragung mit dem möglichen Zusammenhang von Impulsivität mit Glücksspielstörung beschäftigen. Das Ziel dieser Untersuchung ist es, die Möglichkeit vertiefter, bisherige Stu-dienergebnisse ergänzender, evidenzbasierter Einschätzungen zur Wirksamkeit der verhältnis- und verhaltenspräventiven Maßnahmen des GlüStV 2021 zu schaffen. Des Weiteren gilt es, in einem eigenen Modul Minderjährige verstärkt in den Blick zu nehmen, da die bisherige Stu-dienlage nahelegt, dass zunehmend Jugendliche an Glücksspielen teilnehmen.  Erwartet wird, dass die Ergebnisse der Studie zu einer evidenzbasierten Diskussion über Anpassungsbedar-fe bei der Schwerpunktsetzung in der weiteren Ausgestaltung der Regulierung von (Online-)Glücksspiel in Deutschland beitragen.\n\n3. Forschungsmethoden\n\nDas Studiendesign des Forschungsprojekts hat die folgenden Leistungen zu enthalten:\n•\tBefragung\no\tBefragung von mindestens 6.000 Personen zwischen 18 und 85 Jahren zu folgen-den Fragestellungen:\n\tsoziodemographische Angaben, insbesondere Geschlecht, Alter, Familien-stand, Schulbildung, Beschäftigungsstatus, Migrationshintergrund\n\tTeilnahme an Glücksspielen in den letzten 12 Monaten (12-Monatsprävalenz)\n\tScreening auf potentielle Glücksspielstörung auf Basis der aktuellen Krite-rien des Diagnostischen und Statistischen Manuals Psychischer Störungen (DSM-5, The Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, Fifth Edition)\n\tScreening auf potentielle Impulsspielstörung gemäß Kurzskala zur Messung von Impulsivität nach dem UPPS-Ansatz (Urgency Premeditation Perse-verance and Sensation Seeking Impulsive Behavior Scale von Whitesi-de/Lynam [2001]; Skala Impulsives-Verhalten-8 (I-8) von Kovaleva et al. 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Forschungsfragen der Studie\n\nDie forschungsleitenden Fragen des Forschungsprojekts lauten:\n•\tWie hoch ist der Anteil der Personen an der erwachsenen Bevölkerung zwischen 18 und 85 Jahren in Deutschland, die in den letzten zwölf Monaten an Glücksspielen teil-genommen haben (12-Monatsprävalenz)?\n•\tWie hoch ist der Anteil der Personen an der erwachsenen Bevölkerung zwischen 18 und 85 Jahren in Deutschland, bei denen eine potentielle Glücksspielstörung gemäß den Kriterien des DSM-5 erkennbar ist?\n•\tWie hoch ist der Anteil der Personen an der erwachsenen Bevölkerung zwischen 18 und 85 Jahren in Deutschland, bei denen eine potentielle Glücksspielstörung gemäß den Kriterien des DSM-5 i.V.m. Impulsivität gemäß Kurzskala zur Messung von Impul-sivität nach dem UPPS-Ansatz erkennbar ist? \n•\tDie Befragung ist sowohl für alle Glücksspiele als auch für jedes einzelne Glücksspiel, das in Deutschland spielbar ist, durchzuführen. 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